Aesops Fabel – Von der Gans und den goldenen Eiern

Es ist die Geschichte eines armen Bauern, der eines Tages im Nest seiner Lieblingsgans ein glänzendes goldenes Ei entdeckt hat. Zunächst denkt er, es müsse sich um eine Täuschung handeln. Aber statt das Ei zur Seite zu legen, beschließt er doch, es schätzen zu lassen.

Das ist aus reinem Gold! Der Bauer kann sein Glück kaum fassen. Am nächsten Tag wiederholt sich das Ereignis, und er staunt noch mehr. Tag für Tag läuft er nach dem Erwachen zum Nest und findet ein goldenes Ei. Er wird unglaublich reich. Es scheint alles zu schön, um wahr zu sein.

Aber mit seinem wachsenden Reichtum kommen auch die Gier und Ungeduld. Der Bauer will nicht mehr jeden Tag auf das goldene Ei warten, sondern die Gans schlachten und alle Eier auf einmal haben. Aber als er die Gans aufschneidet, ist sie leer. Keine goldenen Eier – und keine Möglichkeit mehr, weitere zu bekommen. Der Bauer hat die Gans getötet, die ihm die goldenen Eier gelegt hat.

Stephen R. Covey sagt in seinem Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“ in dieser Fabel steckt die grundlegende Definition von Effektivität, die von vielen Menschen gemäß dem Paradigma des goldenen Eis verstanden wird.

Je mehr man produziert, desto mehr schafft man, desto effektiver ist man.

Aber diese Geschichte zeigt, dass wahre Effektivität eine Verkörperung von zwei Dingen ist: dem, was produziert wird (den goldenen Eiern) und dem produzierenden Faktor oder der Kapazität zu produzieren (der Gans). In unserer Branche ist das der Mensch!

Für unternehmerischen Erfolg ist hier das Gleichgewicht gefragt.

Erfolg braucht gute Mitarbeiter. Gute Arbeit braucht Coaching.
pmb Karriereberatung.